Design Thinking – relevante Innovationen Risiko reduziert entwickeln.

 

Der Begriff „Design Thinking“ wurde von David Kelley von IDEO um 2000 geprägt, der erkannte, dass Firmen die Chance verschenken, experimenteller, intuitiver und stärker an den Bedürfnissen von Menschen, neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln.

Sie überträgt die Arbeitsweise von Designern auf andere Bereiche und ermutigt Menschen – egal mit welchem Hintergrund – kreatives Selbstvertrauen zu haben und ihre schöpferischen Fähigkeiten zu nutzen. Chancen, die Unternehmen vielfach verschenken, da überwiegend analytisch – auf Basis von Statistiken und Zahlen – in linearen Prozessen gedacht und entwickelt wird. Und damit oft an den realen Bedürfnissen von Kunden vorbei.

„Wer hat denn den unpraktischen Quatsch entwickelt. Hätten die mich mal gefragt …“

Sicher haben Sie auch schon mal so über ein Produkt oder eine Dienstleistung geflucht.

Und genau darum geht es bei der Design Thinking Methode. Den Benutzer zu beobachten, zu befragen und sein Feedback einzuholen. Die Methode stellt den Benutzer mit seinen wirklichen Problemen in den Mittelpunkt, um Lösungen dafür zu finden und relevante Innovationen zu schaffen, die wirklich sinnvoll sind.

Die Methode fokussiert stark darauf, das Verhalten von Menschen zu beobachten, zu analysieren und Lösungen zu finden. Und von diesen Lösungen möglichst schnell Prototypen zu bauen, um Feedback der Benutzer für die Weiterentwicklung zu bekommen. Während analytische Methoden lange abstrakt bleiben, geht es bei Design Thinking um schnelle, praktische Umsetzung und Optimierung, um kreative Lösungsmöglichkeiten zu maximieren und finanzielle Risiken deutlich zu minimieren.

Für uns ist es nach dem Design Thinking Prozess, genauso wichtig, ein Unternehmen dabei zu begleiten diese Lösung zu implementieren.

ÜBUNG: Die Beobachtungsgabe schärfen.

SO GEHTS

Als Unternehmen müssen Sie ständig neue Lösungen für Ihre Kunden finden. Produkte und Dienstleistungen erfinden oder verbessern, die Zeit, Geld und Nerven sparen. Indem sie z. B. Abläufe vereinfachen, Anwendung erleichtern, vielleicht Gefahr reduzieren, die Lebensqualität erhöhen usw. Dazu ist es wichtig die Beobachtungsgabe zu schulen. Wir sind in unserem Alltag umgeben von Dingen, die nicht richtig funktionieren. Im eigenen Unternehmen oder am eigenen Produkt sehen wir die aber oft nicht mehr, weil wir und daran gewöhnt haben. Eine “Bug Liste” hilft uns, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Manchmal ist das Problem auf den ersten Blick gar nicht offensichtlich. Oft gibt es schon eine improvisierte Lösung. Aber alleine die Tatsache, dass jemand versucht hat, das Problem zu umgehen, deutet ja schon darauf hin, dass etwas nicht richtig funktioniert.

Jedesmal, wenn Sie denken „das nervt“, schauen Sie genauer hin. Indem man Probleme bewusst aufschreibt, sieht man mehr Möglichkeiten, sie zu verbessern. Zudem schult es unsere Empathie. Eine Grundvorraussetzung für jeden Kundenzentrierten Design Prozess. Legen Sie sich ein kleines Notizbuch zu, so dass Sie jederzeit Beobachtungen notieren können. Oder tippen Sie die in Ihr Smartphone. Oder machen Sie ein Foto davon. Wichtig ist, eine Gewohnheit daraus zu machen.