Reverse Brainstorming

Was tun, wenn neue Ideen fehlen oder Probleme gelöst werden sollen, aber Gedankenblitze für gute Lösungen nicht richtig zünden wollen?

In dieser Situation kann die Anwendung sogenannter Kreativitätstechniken, -spiele und -methoden helfen. Diese „Spiele“ fördern und flexibilisieren unser Denken, die geben Mut zur Veränderung. Querdenken, Gedanken, die im Kopf Karussel fahren, genaue das brauchen wir, um mehr Ideen sprudeln zu lassen, an Probleme aus ganz unterschiedlich Perspektiven heranzugehen und damit Lösungsprozess gezielt zu unterstützen. Das klassische Brainstorming wurde inzwischen durch mehrere Varianten und Ergänzungen erweitert. Eine dieser Varianten ist das Reverse Brainstorming.

SO GEHTS

Der Unterschied zur klassischen Methode ist, dass beim Reverse Brainstorming die Ausgangslage verändert wird. Statt nach einer Lösung für das Problem eines Produktes oder einer Strategie zu suchen, wird das Problem einfach umgedreht.

So fragen Sie beim Reverse Brainstorming nicht danach, wie ein Problem gelöst werden kann, sondern stellen die Frage, wie das Problem verursacht werden könnte. So ist es möglich, komplett neue Ideen zu kreieren, auf die man sonst nie gekommen wäre.

1. Identifizieren Sie das Problem oder Ihre Idee.

2. Eine Liste von zuvor gesammelten Ideen wird visualisiert und beginnen Sie, im Brainstorming-Modus die erste Idee zu kritisieren bzw. negative Punkte zu finden.

3. Drehen Sie das Problem um und fragen Sie sich nicht, wie das Problem gelöst, sondern wie es verursacht werden könnte. Oder stellen Sie die Frage: „Was könnte mit meiner Idee möglicherweise schiefgehen?“

4. Nutzen Sie das klassische Brainstorming, um Ideen für das Reverse Problem zu finden.

5. Drehen Sie nun die Ideen und Lösungsansätze des Reverse Brainstormings wieder um.